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Ringvorlesung »Eye-Tracking 4.0: Sehen verstehen in Kunst und Wissenschaft«
Was passiert, wenn wir auf Kunstwerke blicken? Können wir Gemälde und Skulpturen ‚lesen‘? Welche Wahrnehmungs- und Verstehensprozesse laufen ab, wenn wir uns mit Kunst beschäftigen? Können wir Blicke messen? Mit diesen und anderen Fragen im Spannungsfeld zwischen Kunstgeschichte und Wahrnehmungspsychologie, zwischen Wahrnehmungsgeschichte und empirischer Ästhetik beschäftigt sich die interdisziplinäre Ringvorlesung. Dabei werden die aktuellen Methoden und Techniken der Blickbewegungsanalyse, das sogenannte Eye-Tracking, diskutiert. Während man inzwischen sehr genau weiß, welche visuellen und kognitiven Prozesse beim Lesen von Texten ablaufen – das Auge verfolgt die Zeilen der Schrift rhythmisch über die Zeilen springend –, sind die Wahrnehmungsbewegungen des Auges und die kognitive Verarbeitung dieser Eindrücke vor Kunstwerken wenig erforscht: Die Frage, wie das Auge der Betrachter auf Bilder und Skulpturen reagiert und in der Anschauung Bedeutung entstehen kann, ist unter neuen, kognitions-, wahrnehmungs- und neuropsychologischen Vorzeichen zu diskutieren.

Die Ringvorlesung Eye-Tracking 4.0: Sehen verstehen in Kunst und Wissenschaft präsentiert international renommierte Gastvortragende.
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